WEB-Shop Studien (PDF) Prospekte (PDF) Referenzen Sprachversionen Kontakt Über uns Philosophie www.biotac-geoline.com www.biotac-vitaline.com Verkaufspartner Verkaufspartner gesucht Disclaimer

Verdauung


Unser Verdauungstrakt ist rund um die Uhr im Einsatz: zerkleinern, mischen, weitertransportieren. Rund fünf Meter weit reist alles, was wir essen. Dabei sucht das Verdauungssystem die wichtigen Inhaltsstoffe heraus und stösst die schädlichen ab. Das klingt einfach, dahinter steckt jedoch ein hochkomplexer Apparat. Unser Körper braucht vielerlei Nährstoffe, die er sich mit Hilfe von Enzymen aus der Nahrung holt. Enzyme sind Eiweissmoleküle, die wie Katalysatoren funktionieren und im Körper chemische Reaktionen beschleunigen.


Enzyme sind für den Stoffwechsel unverzichtbar. Sie finden sich in allen Zellen des Körpers und viele von ihnen sind spezifisch für ein Organsystem „verantwortlich“. Die im Speichel enthaltenen Enzyme spalten Kohlenhydrate (Stärke, Zucker) in ihre Bausteine auf. Die Verdauung beginnt bereits im Mund, während wir die Speisen kauen. Es ist deshalb von Vorteil, wenn wir die Nahrung gut kauen, bevor wir sie runterschlucken. Wir entlasten somit unseren Körper spürbar.

Über die Speiseröhre gelangt dann der Speisebrei in den Magen, wo die Eiweissverdauung eingeleitet wird. Im Dünndarm werden Fette, Eiweisse und Kohlenhydrate schliesslich in ihre Grundbausteine zerlegt und über den Blutweg den einzelnen Organen zugeführt. Über das Blut, den so genannten Pfortaderkreislauf, gelangen die aufgenommenen Nahrungs-bestandteile in die Leber. Die Leber baut unter anderem Eiweissmoleküle zusammen, die schliesslich dem Körper zur Verfügung gestellt werden.

Was der Körper nicht verwerten kann, gelangt in den Dickdarm. Hier können einzelne unverdaute Nahrungsbestandteile noch von Bakterien, die den Darm normalerweise besiedeln und als natürliche Darmflora bezeichnet werden, abgebaut und aufgenommen werden. Nach Salz- und Wasserentzug wird aus dem verbleibenden Rest der Stuhl geformt und ausgeschieden.


Die Art der Nahrung spielt beim Verdauungsvorgang eine wichtige Rolle. Wer viel faser- bzw. ballaststoffreiche Kost isst, wird mit der Darmtätigkeit weniger Probleme haben. Ballaststoffe stammen aus pflanzlichen Nahrungsmitteln. Sie sind für den Menschen unverdaulich und erhöhen das Stuhlvolumen, halten Wasser fest und regen die Darmtätigkeit an.


Wir sollten täglich mindestens 30g Ballaststoffe zu uns nehmen, also reichlich Vollkornprodukte, Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte essen. Damit Ballaststoffe ihre günstige Wirkung im Darm entfalten können, ist es wichtig, dass wir täglich zwei Liter oder mehr trinken. Ein wichtiger Teil des menschlichen Immunsystems ist im Darmbereich angesiedelt, unerlässlich für Schutz und Pflege. Schliesslich können wir ohne gut funktionierendes Immunsystem nicht überleben.


Auf einer Fläche von der Grösse eines Tennisplatzes - so gross ist die Innenfläche unseres Darmes - tobt ein beständiger Kampf zwischen den Guten und den Schlechten. Alle Kämpfer unseres Immunsystems sind zusammen mit Milliarden von "guten" Darmbakterien Tag für Tag im Einsatz, um gesundheitsschädliche Einflüsse abzuwehren.


Ein harmonisches Zusammenspiel aller Verdauungsfaktoren, die natürlichen Bewegungen des Darmes und letztlich auch die Zusammensetzung der Darmflora sind also entscheidend für die Gesundheit. Wenn wir unserer Verdauung die richtige Aufmerksamkeit schenken, bleibt der Darm ganz natürlich in Schwung, stimulieren die Bakterien das Immunsystem und fördern damit unsere körpereigenen Abwehrkräfte.