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Weitere Forschungsresultate


Nur ein paar Jahre später sorgten die „Tachyonen-Partikel“ bereits wieder für große Aufregung: An der „University of Adelaide“ in Adelaide (Australien) stießen 1973 die beiden jungen Forscher Roger William Clay und Philip Charles Crouch auf Hinweise von Vor-Impulsen, die auf Vorläuferteilchen zurückzuführen waren, die sich mit Überlichtgeschwindigkeit fortbewegt hatten. Jerome S. Danburg and George R. Kalbfleisch steuerten nur ein Jahr zuvor mit Ihrem Artikel “Limits on the Rate of Emission of Negative-Energy Tachyons” wichtige Hinweise zu.


Dann wäre da noch der Kölner Physikprofessor Günter Nimtz der mit seinem „Schneller-als-Licht-Experiment“ zu weltweiten Debatten Anlass gab. In diesem Experiment bediente sich Nimtz des sogenannten physikalischen Tunneleffekts: Eine Menge subatomarer Teilchen, die danach auf eine feste Barriere aufprallt, wird paradoxerweise nicht aufgehalten, sondern ein gewisser Prozentsatz dieser Teilchen durchdringt sie angeblich mit Überlichtgeschwindigkeit.


Wenn es sich hier auch um ein bereits seit längerer Zeit bekanntes Phänomen der Quantentheorie handelt, gelang es Professor Nimtz doch als erstem, ein - wenn auch umstrittenes »Schneller-als-Licht-Experiment« durchzuführen: Er setzte die Mozart-Sinfonie Nr. 40 in Mikrowellen um und brachte sie durch ein 11,7 Zentimeter langes Hindernis, das die Mozart-Wellen »durchtunneln« mussten, auf ihre überlicht-
schnelle Reise. Nach Professor Nimtz sollen sie sich ihren Weg mit 4,7-facher Lichtgeschwindigkeit durch das Hindernis gebahnt haben.


Die Experimente von Professor Nimtz könnten unter Umständen ihre Bestätigung in Versuchen finden, die Professor Raymond Chiao von der Universität in Berkeley durchführte. Damit vollzog er die Experimente von Professor Nimtz nach, jedoch nicht mit Mikrowellen, sondern mit Laserstrahlen. Und nicht zu vergessen wäre da u.a. auch der Universitätsprofessor Aephraim Steinberg von der Universität Toronto.